Digitale Barrierefreiheit

Wem hilft ein barrierefreies Internet ?

Digitale Barrierefreiheit ist in einer digitalen Gesellschaft ein unverzichtbares Qualitätsmerkmal und bedeutet die Zugänglichkeit aller Online-Angebote (englisch: Accessibility) für alle Nutzergruppen.

Die Corona-Krise zeigt wie wichtig und hilfreich die Digitalisierung ist und wie sehr wir schon heute darauf angewiesen sind.

Viele Informationen und Services sind nur noch online verfügbar. Vor allem behinderte und ältere Menschen sind deshalb darauf angewiesen, dass Online-Angebote wie Webseiten und Anwendungen barrierefrei gestaltet sind, damit auch Ihnen der Zugang ermöglicht wird.

Nutzergruppen

Blinde, sehbehinderte, hörbehinderte, motorisch oder kognitiv eingeschränkte Nutzer haben erhöhte und teilweise unterschiedliche Anforderungen wie bspw. Tastatur- statt Mausbedienung, Vergrößerbarkeit, hohe Kontrastwerte oder Videos mit Untertiteln. Auch Nutzer mit geringeren Einschränkungen profitieren häufig davon, wenn Webseiten barrierefrei gestaltet sind.

Informationen zum BITV-Test und weiteren Prüfverfahren

Ca. 10% schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland

Zum Jahresende 2017 lebten rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland. Das waren rund 151 000 oder 2,0 % mehr als am Jahresende 2015. 2017 waren somit 9,4 % der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwerbehindert.

[Quelle: Statisches Bundesamt, Wiesbaden - www.destatis.de - Pressemitteilung 25. Juni 2018]

Richtlinien und Verordnungen: BITV, WCAG, EU-Richtlinie 2016/2012

Für ein barrierefreies Internet gibt es eine Reihe von Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen.

Die Anforderungen der digitalen Barrierefreiheit werden jedoch in der Web- und Anwendungsentwicklung bisher häufig nicht beachtet. Bspw. gelten folgende Richtlinien und Verordnungen:

Mehr Information zu den gesetzlichen Regelungen